DIE AGONIE UND DIE EKSTASE DES STEVE JOBS
Klaudius Dziuk - Aesthetische Fotografie - Fotograf Köln
Klaudius Dziuk - Aesthetische Fotografie - Fotograf Köln
„Dieser Abend ist ein Virus“
Macintosh, iMac, iPod, iTunes, iPhone, iPad – Steve Jobs hat der digitalen Welt mit der Kultmarke Apple Ästhetik und Aura gegeben. Genial und selbstbewusst hat er trotz ökonomischer und persönlicher Krisen den Apfel mit Biss zum Synonym für Innovation und Vision gemacht.
Und so verspricht der i-Konzern mit der Einführung seines neues iPads „Alles können ist ganz leicht“. Doch ist es mit unserem Wissen über die Folgen der Globalisierung noch möglich, dem Konsumprodukt zu huldigen?
Mike Daiseys Monolog „Die Agonie und die Ekstase des Steve Jobs“ ist die Anklage- und Verteidigungsrede eines Mannes, der sich stolz zu einer religiösen Verehrung für die Produkte des Apple-Konzerns und seines Gurus bekennt, und gleichzeitig von der Unverzichtbarkeit ethischen Handelns überzeugt ist.
Daisey setzt die Zuschauer und sich selbst diesem schmerzhaften Widerspruch aus: Produktdesign und intuitive Bedienung stehen entsetzlichen und ausbeuterischen Arbeitsbedingungen gegenüber.
Alles können ist vielleicht nur dann ganz einfach, wenn mensch es wie Apple aufteilt: Designed in California. Assembled in China.
nach Mike Daisey
Theater Tiefrot in Koproduktion mit nö theater und mit Theaterakademie Köln
Termine:
20./21./22. Februar 2014
13./14./15. März 201
03./04./05. April 2014
Jeweils 20.30 Uhr
Kartenreservierung: 0221 46 00 911
mit: Patric Welzbacher Inszenierung: Janosch Roloff
Dramaturgie: Klaus Fehling Bühnenbild: Mona Mucke Regieassistenz: Marie-Theres Jestädt Produktionsleitung: Asta Nechajute